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Teensy – Alles, was du wissen musst
Teensy ist ein kompaktes und leistungsfähiges Mikrocontroller-Entwicklungsboard, das von PJRC entwickelt wurde. Es richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an professionelle Entwickler und wird in der Maker-Szene ebenso eingesetzt wie in industriellen Anwendungen.
Dank moderner 32-Bit-Mikrocontroller, hoher Taktfrequenzen und einer großen Anzahl an digitalen und analogen Ein- und Ausgängen eignet sich Teensy für sehr unterschiedliche Projekte. Typische Einsatzbereiche sind Robotik, Home Automation, Audio- und Musikanwendungen, Gaming-Controller, Wearables sowie Mess- und Steuerungssysteme.
Der Einstieg gelingt schnell, da Teensy in der Regel mit der Arduino-IDE programmiert wird. Eine große Community, zahlreiche Beispielprojekte und frei verfügbare Bibliotheken erleichtern den Start. Zusätzlich findest du auf unserem BerryBase Blog praxisnahe Anleitungen, Projektideen und Hintergrundwissen rund um Teensy und Mikrocontroller-Projekte.
Wie funktioniert ein Teensy?
Ein Teensy besteht im Kern aus einem leistungsfähigen Mikrocontroller, der Programme direkt ausführt. Anders als bei einem Einplatinencomputer läuft kein Betriebssystem im Hintergrund, sondern der Code steuert die Hardware unmittelbar.
Die Programmierung erfolgt meist über die Arduino-IDE in C oder C++. Der erstellte Code wird über ein USB-Kabel mithilfe des Teensy Uploaders auf das Board übertragen. Nach dem Upload startet das Programm sofort und läuft dauerhaft auf dem Mikrocontroller.
Über die GPIO-Pins können Sensoren, LEDs, Motoren, Displays oder andere Module angeschlossen werden. Zusätzlich unterstützen viele Teensy-Modelle Schnittstellen wie I²C, SPI, UART und USB, wodurch sich komplexe Elektronikprojekte umsetzen lassen. Diese direkte und effiziente Arbeitsweise macht Teensy besonders geeignet für zeitkritische und leistungsintensive Anwendungen.
Unsere beliebtesten Teensy-Modelle im Vergleich
| Bild | Modell | Flash | Pin-Arten | GPIO | Konnektivität | Besonderheiten | Typische Einsatzgebiete | Link |
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Teensy 4.0 | 2048 KB | Digital, Analog, PWM | 40 (alle interruptfähig) | USB, CAN, I2C, SPI, UART | 600 MHz Cortex-M7, dynamische Taktskalierung, RTC, FPU, vorgelötete Header | Signalverarbeitung, Audio, Realtime-Steuerungen, Prototyping | Zum Produkt |
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Teensy 4.1 Lockable + Ethernet | 8192 KB | Digital, Analog, PWM | 55 (davon 42 breadboard-kompatibel) | USB, CAN, I2C, SPI, UART, Ethernet, microSD | Lockable, 600 MHz, USB-Host, SD, mehr Speicher, kein Header | Sichere Systeme, Netzwerkprojekte, Erweiterbare Speicherlösungen | Zum Produkt |
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Teensy 4.1 mit Ethernet | 8192 KB | Digital, Analog, PWM | 55 (davon 42 breadboard-kompatibel) | USB, CAN, I2C, SPI, UART, Ethernet, microSD | 600 MHz, USB-Host, SD, vorgelötete Header | IoT, Netzwerkprojekte, Datenerfassung, Audio | Zum Produkt |
Zusätzliche Bauteile & Erweiterungen für Teensy
Ein Teensy lässt sich mit einer Vielzahl externer Komponenten erweitern, um individuelle Projekte umzusetzen. Häufig kommen Temperatursensoren zur Erfassung von Umweltwerten, Bewegungs- und Distanzsensoren für Robotik- oder Erkennungsanwendungen sowie Displays und Anzeigen zur Ausgabe von Messwerten und Statusinformationen zum Einsatz. Diese Bauteile werden in der Regel über ein Breadboard angeschlossen und ermöglichen einen schnellen, flexiblen Aufbau ohne feste Verdrahtung.
Für speziellere Anforderungen stehen auf Teensy abgestimmte Erweiterungen zur Verfügung. Der Flash Speicher Chip für Teensy 4.1 ergänzt das Board um zusätzlichen nichtflüchtigen Speicher und kann bei Bedarf mit einem PSRAM-Chip kombiniert werden, um große Datenpuffer bereitzustellen. Das Teensy Prop Shield LC richtet sich an Licht- und Soundprojekte und bündelt Audioausgabe, LED-Ansteuerung und Speicher auf einer kompakten Platine. Für Audioanwendungen wie Signalverarbeitung, Synthesizer oder Aufnahmeprojekte bietet das Teensy 4 Audio Shield eine speziell angepasste Erweiterung mit passenden Ein- und Ausgängen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Beim Kauf von Teensy-Boards und Erweiterungen ist es wichtig, die Anforderungen deines Projekts vorab zu klären. Achte darauf, ob ein Board bereits vorgelötete Header besitzt, denn das erleichtert den Anschluss auf Breadboards und Steckbrettern ohne zusätzliches Löten. Bei Modellen wie dem Teensy 4.1 ohne Header musst du diese gegebenenfalls separat anbringen oder passende Shields nutzen.
Überlege auch, welche Schnittstellen und Peripherien du benötigst: Für Netzwerk‑ oder IoT‑Anwendungen kann ein Ethernet‑Kit sinnvoll sein, während für Audio‑, Display‑ oder Sensorkombinationen entsprechende Shields und Module notwendig werden. Ebenso spielt die verfügbare Speicherkapazität eine Rolle, wenn du größere Datenmengen oder Bufferspeicher benötigst. Vergleiche vor dem Kauf diese Punkte, um sicherzustellen, dass dein Teensy‑Setup optimal zu deinen Anforderungen passt.