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KOAX

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Koaxialkabel Basics

Was ist ein Koaxialkabel?

Koaxialkabel, manchmal auch Koax-Kabel genannt, sind elektrische Kabel, die Hochfrequenz (HF)-Signale von einem Ende zum anderen leiten. Diese Hochfrequenzkabel sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau und werden dort eingesetzt, wo hochfrequente Signale übertragen werden müssen. Sie finden Verwendung in der Antennen-, Sende- und Messtechnik. Die Technologie ist bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Einsatz. Diese Kabel werden dank ihrer Langlebigkeit und einfachen Installation hauptsächlich verwendet, um Satellitenantennenanlagen in Privathaushalten und Unternehmen mit Fernsehgeräten zu verbinden. Im professionellen Bereich kommen Sie bei Rundfunk- und Radaranlagen zum Einsatz. Man nennt sie daher auch Antennenkabel oder Sat-Kabel. Koaxialkabel sind einfach konstruiert und beliebt, da der Mittelleiter immer geschirmt ist. Dadurch kann er Daten schnell übertragen und ist gleichzeitig vor Beschädigungen und Störungen geschützt.

Wie sind Koaxialkabel aufgebaut?

Es gibt verschiedene Arten von Koaxialkabeln, die sich im Maß und Impedanz (Wechselstromwiderstand) unterscheiden. Das Maß bezieht sich auf die Kabelstärke und wird durch die RG-Nummer beschrieben. Je größer die RG-Nummer, desto dünner ist der zentrale Leiterkern. Da alle Koaxialkabel eine Isolierschicht haben, besitzen sie einen größeren Durchmesser als normale Kabel.

Koaxialkabel bestehen hauptsächlich aus den folgenden vier Schichten:

  • Innenleiter
  • Der Innenleiter, auch Seele genannt, ist meistens ein starrer Kupferdraht. Abhängig von der Ausführung des Koaxialkabels besitzt der Innenleiter unterschiedliche Durchmesser. Die flexible Variante von Koaxialkabeln besitzen dann Innenleiter ausdünnen, geflochtenen Kupferdrähten
  • Dielektrikum
  • Das Dielektrikum ist eine Isolationsschicht, die den Innenleiter vom äußeren Schirm trennt. Die Isolation ist in der Regel aus Kunststoff wie Polyethylen gefertigt und verleiht dem Kabel seine charakteristische Steifigkeit. Das Dielektrikum ist maßgeblich für den Leitungswellenwiderstand und die Dämpfung verantwortlich.
  • Schirmung
  • Die Schirmung ist eine metallische Ummantelung, die den Innenleiter vor elektromagnetischen Einflüssen schützt. Sie besteht in der Regel aus einem flexiblen Geflecht oder auch aus einer gewickelten Metallfolie. Die Abschirmung ist ein entscheidender Faktor für die Übertragungssicherheit eines Koaxialkabels .In der Praxis findet sich häufig eine Kombination aus geflochtenem Schild und Aluminiumfolie. Das elektrische Feld, das sich beim Anlegen einer Spannung aufbaut, entsteht nur zwischen Außen- und Innenleiter. Außerhalb des Kabels tritt kein magnetisches Feld auf.
  • Kabelmantel
  • Der Kabelmantel ist der äußere Schutz eines Kabels. Er schützt das Innere des Kabels gegen Feuchtigkeit, mechanische und chemische Belastung sowie Sonneneinstrahlung. Für den Mantel wird meistens ein elastischer Kunststoff eingesetzt.

 

Wie funktionieren Koaxialkabel?

Koaxialkabel übertragen Signale im Innenleiter, während die umgebende Schirmung jegliche Signalverluste durch Dämpfung minimiert und elektromagnetische Störeinflüsse durch fremde Felder und andere Funkübertragungen blockiert. Das Dielektrikum, also die Schicht zwischen dem Innenleiter und den Außenschichten schafft Abstand und sorgt damit für eine Isolierung.

Vorteile von Koaxialkabeln

Koaxialkabel sind sehr günstig, da sie einen einfachen Aufbau haben und weltweite in großen Quantitäten im Einsatz sind. Sie sind einfach zu verdrahten und installieren und ebenso einfach zu verlängern. Koaxialkabel eignen sich für Datenübertragungen bis zu 10 Mbit/s. Darüber hinaus gelten sie als langlebig und zugleich zukunftssicher. Ein weiterer Vorteil von Koaxialkabeln ist, dass das elektromagnetische Feld, welches das Signal überträgt, nur im Bereich zwischen den Innen- und Außenleitern existiert und nicht nach außen dringt. Im Gegensatz zu anderen Übertragungswegen sind Koaxialkabel damit weniger anfällig gegen elektromagnetische Störungen und können neben metallischen Leitungen und Flächen installiert werden, ohne dass ihre Leistung abnimmt.

Koaxialkabel- und Antennenkabel-Stecker

Koaxiale Steckverbinder sind entwickelt worden, um lösbare Verbindungen von Koaxialkabeln zu realisieren. Der Aufbau der Steckverbinder entspricht der Schichtung im Koaxialkabel. Der Innenleiter wird auch im Stecker stets durch eine gute Abschirmung von elektromagnetischen Einflüssen geschützt. Koaxialkabel-Steckverbinder halten die Abschirmung des Kabels bei einer Steckverbindung aufrecht. Es gibt zwei verschiedene Verbindungstypen: Stecker und Buchsen. Stecker haben Metallstifte, die aus der Mitte herausragen, und Buchsen haben eine versenkte Bohrung, um den Stift aufzunehmen. An Koaxialkabel können, je nach Anwendung verschiedene Steckertypen montiert werden.

Die wichtigsten koaxialen Steckverbinder sind:

  • Cinch-Stecker
  • BNC-Stecker
  • TNC/RP-TNC
  • IEC-Stecker
  • F-Stecker
  • MCX, MMCX, SSMCX
  • PL-Stecker
  • N-Stecker
  • SMA/SMA-reverse, SMB
  • SMC-Stecker
  • FME-Stecker

 

Koax-Adapter

Auch für Koaxverbindungen gibt es nützliche Adapter. Ein Splitter (auch Antennenverteiler genannt) sorgt dafür, dass ein Signal parallel an zwei Endgeräte mit Koaxanschluss gesendet werdend kann. Wenn Du aus mehreren kurzen Koaxkabeln ein langes basteln möchtest, hilft Dir ein entsprechender Adapter für die Verlängerung. Achte darauf, ob Du Buchsen oder Stecker miteinander verbinden willst. Einen 90-Grad Winkeladapter benötigst Du dann, wenn das steife Koaxialkabel eine scharfe Biegung hinter Schränken oder um Türrahmen machen muss.

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